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Allgäu-Orient-Rallye 2011
Die Rallye

Zugegeben, die Allgäu-Orient-Rallye entspringt einer verrückten Idee, aber die Aufgabe ist einfach: Von Oberstaufen im Allgäu bis nach Amman in Jordanien zu fahren, dabei viel Spaß zu haben und am Ende das Fahrzeug für einen guten Zweck zu spenden. Etwa 100 Teams, jeweils bestehend aus 3 Fahrzeugen und 6 Fahrern haben es sich zum Ziel gesetzt, mit ihren Rallyeautos ein ungewöhnliches Abenteuer zu erleben.

Die Regeln der Allgäu-Orient-Rallye sind ebenso überschaubar wie simpel: Die Fahrzeuge müssen entweder älter als 20 Jahre sein, oder weniger als 1111,11 € Wert sein. Während der Rallye dürfen keine Autobahnen benutzt und nicht mehr als 666 km pro Tag zurückgelegt werden. Pro Übernachtung dürfen nicht mehr als 11,- € investiert werden. Die Verwendung von Navigationsgeräten und Internet ist untersagt.

Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung der durchquerten Länder ist dagegen ausdrücklich erwünscht!

Die Rallye ist kein Rennen, sondern folgt den Regeln der Straßenverkehrsordnungen der bereisten Länder.

Die Freude am Abenteuer und die Bewältigung der Widrigkeiten der Reise sollen im Vordergrund stehen! Stattdessen gibt es außergewöhnliche und anspruchsvolle Einzelprüfungen in diversen Ländern und eine abschließende Wüstenprüfung im Wadi Rum.


Der erste Preis der Veranstaltung ist ein echtes Kamel!


Unser Siegeswille ist groß, nicht nur deswegen gehen wir natürlich zwingend davon aus, dass wir dieses erhabene Tier der Wüste bald unser Eigen nennen können, wenn auch nur für kurze Zeit.
Die bürokratischen Hürden, die eine Einfuhr eines lebenden Kamels aus Jordanien nach Deutschland mit sich bringen würde, wären fast nicht zu bewältigen. Deshalb hat sich der schöne Brauch entwickelt, dass das Gewinnerteam sein Kamel einem jungen Beduinen als Existenzgründungszuschuß spendet. Auch wir würden uns schweren Herzens von dem Kamel trennen und es in seinem Heimatland lassen.

Die Allgäu-Orient-Rallye startet seit 6 Jahren immer Ende April in Oberstaufen im schönen Allgäu und endet 12 Tage später in Amman in Jordanien.   

Die anschließende Siegerehrung findet meist in Anwesenheit der jordanischen Prinzessin Basma bint Talal in der Hauptstadt Amman statt. Wir setzen alles daran, von der schönsten Prinzessin der Welt ein Kamel überreicht zu bekommen; allerdings sind wir natürlich auch schon froh, wenn wir ohne Verluste in Jordanien ankommen!  

 

Ist das etwa schon alles?                          

Nein natürlich steht ein ernsthafter Zweck hinter dem ganzen Programm:


Der humanitäre Gedanke:
In jedem neuen Rallyejahr wird eine besondere humanitäre Aktion durch alle Teilnehmer unterstützt. So wurden im Jahr 2009 hunderte Kinderhörgeräte nach Jordanien gefahren, die bedürftigen Kindern von jordanischen Ärzten angepaßt wurden und ihnen so eine ganz neue Lebensqualität ermöglichten. Im Jahr 2010 wurden auf, in und an den Rallyefahrzeugen Rollstühle befestigt, die in Jordanien dringend benötigt werden.

 Jedes Team verpflichtet sich zudem, seine Fahrzeuge nach der Ankunft in Jordanien an eine Hilfsorganisationen zu übergeben. Die Fahrzeuge werden unter der Schirmherrschaft des Jordanischen Königshauses in Einzelteilen verkauft. Der Erlös des Verkaufs fließt auf ein Sperrkonto des World Food Programme (www.wfp.org) für Hilfsaktionen.
Die Gelder werden zweckgebunden unter ministerieller Aufsicht für die Hilfsprojekte je nach Projektfortschritt ausbezahlt.
In Kooperation mit dem World Food Programme, den Vereinten Nationen und der jordanische Allianz gegen Hunger haben die Organisatoren bereits mehrere Projekte im humanitären Bereich ins Leben gerufen, dabei steht die Nachhaltigkeit der Hilfsleistungen im Vordergrund.
• So steht eine Käserei im Beduinendorf Al Rabia (Südlich von Amman), die voll aus den Mitteln der Allgäu-Orient-Rallye finanziert wurde, vor der Vollendung. Sie wird zunächst mindestens fünf armen Beduinenfamilien Einkommen und Arbeit sichern.
• Im Sommer 2009 fand in Jordanien ein deutsch-jordanisches Jugendcamp statt, welches mit Rallyemitteln finanziert wurde.
• Im Jahr 2009 konnten (dank einer Augenärztin und ehemaligen Teilnehmerin der Rallye der Uni Aalen) 300 hörgeschädigten Kindern gespendete Hörgeräte mitgebracht und fachgerecht angepasst werden.
• Vor Rallyebeginn wurden in Europa Spielzeug und Kleidung für palästinensische Flüchtlingslager in Jordanien gesammelt und in den Rallyewagen sowie im Flugzeug nach Jordanien überführt und in Flüchtlingslagern im Norden Jordaniens übergeben.
• Aus den Erlösen der Rallye konnten diverse Projekte der jordanischen Allianz gegen Hunger (Foodbank, Womenprojekt) unterstützt werden.
• Für 2010 waren Wasser- und Bäckereiprojekte geplant.
• Ein kleines Stipendienprogramm für jordanische Studenten läuft derzeit an.

Ihr Team für Jordanien, die „Three and a half Men”
Thomas König, Hendrik Kiesling, René Pauli, Martin König, Sebastian Kunz, Alexander Sonntag
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